Mutige Ideen für die Bad-Gestaltung: Ausstellung und Symposium im Kaldewei Brand Space Berlin.
Foto/Grafik: Currents
Design, Kunst und Experiment: der exklusiv geöffnete Ausstellungsort Jalousiefabrik Kreuzberg.
Foto/Grafik: Uwe KIlling
Festivalzentrum: das neu belebte Enternithaus, eine Ikone der Nachkriegsmoderne im Berliner Hansaviertel.
Foto/Grafik: Currents
Das Eternithaus war der Schauplatz lebhafter Diskussionsrunden des Panel-Talk-Formats „Currents Agenda“.
Foto/Grafik: Currents
Im Showroom der polnischen Marke Tylko: das module Sofa „Uff“.
„Das Berliner Design war in seiner ganzen Fülle und mit Strömen frischer Energie in der Stadt sichtbar“, ziehen die Organisatoren des erstmals veranstalteten Festivals Currents eine positive Bilanz. An drei Tagen (10. bis 12. September) hätten rund 9000 Menschen die mehr als 60 Schauplätze besucht – für Produktpräsentationen lokaler und internationaler Marken sowie Workshops und Diskussionen.
Mit Currents hat Berlin ein neues Festival bekommen, das vor allem die lokalen Design-Studios und Werkstätten sichtbar machen und diese mit etablierten Brands wie Grau, Freifrau, Ton, Jan Kath, Tylko oder Bolon stärker vernetzen möchte. Zu den Highlights der Premiere gehörte das bisher unzugängliche Gebäude der Jalousiefabrik in Kreuzberg. Dort waren Positionen an der Schnittstelle zur Kunst zu sehen sowie Neuheiten von Marken wie Tecta, Moss Objects, Hap Ceramics und Obscure Objects. In acht Ausstellungen wurden die Arbeiten von Design-Studierenden deutscher und internationaler Hochschulen präsentiert. Eine besondere Plattform bot Kaldewei dem Nachwuchs: Unter dem Motto „Behind Closed Doors: The Culture of Circularity“ zeigten Studierende der Design Academy Eindhoven neue, überraschende Perspektiven für eine konsequente Kreislaufwirtschaft im Bad auf. Ein internationales Symposium ergänzte die Schau im Kaldewei Brand Space Berlin.
Inoffizielles Festival-Zentrum war das Eternithaus im Hansaviertel. In dem ikonischen Bauwerk der Nachkriegsmoderne fanden die gut besuchten Talk-Runden des Festivals statt, die Bar mit Außenbereich war eine beliebte Anlaufstelle an den Festival-Abenden. „Uns hat begeistert, wie flexibel, ideenreich und motiviert die Teilnehmenden ihre Beiträge umgesetzt haben. Wir haben unglaublich tolle Präsentationen gesehen, die das internationale Interesse an der Designstadt Berlin nicht enttäuscht haben. Darauf bauen wir für die zweite Ausgabe 2027“, sagte Jasmin Jouhar, eine der Initatorinnen von Currents.