18.08.2026
Deutsches Architekturmuseum

Heiße Städte, neue Wege

Was können Architekten und Stadtplaner dazu beitragen, um unsere aufgeheizten Städte abzukühlen und die Natur in den urbanen Lebensraum zurückzuholen? Die Ausstellung „Too Hot“ im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main (DAM) zeigt Lösungsansätze aus 13 europäischen Städten zu einer hochaktuellen Debatte auf (bis 7. Februar 2027).

Städte werden durch den Klimawandel immer heißer – mit spürbaren Folgen. Hitze, Dürre, Wasserknappheit und Überschwemmung machen deutlich, wie dringend urbane Räume neu gedacht und gestaltet werden müssen. Da Städte den größten Anteil an CO₂-Emissionen verursachen, tragen sie eine besondere Verantwortung, etwa beim Umbau von Infrastruktur und öffentlichem Raum. Viele von ihnen wollen in den nächsten fünfzehn Jahren klimaneutral werden. Was bedeutet das für die Zukunft – für Planung, Architektur und Leben in der Stadt?

Die Ausstellung „Too Hot – Heiße Städte, neue Wege““ zeigt Beispiele aus dreizehn europäischen Städten verschiedener Klimata, von der Kleinstadt bis zur Metropole. Sie reagieren auf die Klimakrise mit konkreten Maßnahmen für Klimaschutz und Anpassung: darunter gebaute Projekte, strategische Planungen und zivilgesellschaftliche Initiativen. Von einem Küstenschutzprogramm im lettischen Lepaja bis zum Entsiegelungsprojekt in der City von Barcelona. Die Ausstellung veranschaulicht, wie vielfältig dieser Wandel aussehen kann und von welchen sozialen Fragen und gesellschaftspolitischen Diskursen er begleitet wird (ein ausführlicher Report zum Thema „Stadtumbau und Klimaschutz“ in der nächsten Ausgabe von arcade).
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