Nominiert: das sanierte Kino International in Berlin (Dickmann Richter Architekten).
Foto/Grafik: Stefan Schilling
Die Jenaplanschule in Weimar (Architekt Gernot Schulz).
Foto/Grafik: Simon Burko
Haus mit gehobenem Dach in Tiefenbach (Architekt Maximilian Hartinger).
Das Deutsche Architekturmuseum (DAM) hat die Shortlist zum DAM Preis 2027 bekannt gegeben. Mit dem renommierten Preis werden jährlich herausragende Bauwerke in Deutschland ausgezeichnet. Aus insgesamt 107 Teilnehmenden wählte die Jury 23 Projekte in die Endauswahl. Die Verleihung des DAM Preises sowie die Eröffnung der Ausstellung mit dem Preisträgerprojekt und allen Bauten der Longlist finden am 29. Januar 2027 im Deutschen Architekturmuseum in Frankfurt am Main statt.
Der Preis vom Deutschen Architekturmuseum (DAM) wird Anfang nächsten Jahres bereits zum elften Mal in enger Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Jung als Kooperationspartner vergeben. Bei der Auswahl der Expertenjury unter Vorsitz von Elisabeth Merk setzten sich zwei Tendenzen der vergangenen Jahre fort: Da ist zum einen das große Thema Wohnen, auf das die diesjährige Auswahl mit Nachverdichtungen, Um- und Anbauten,Sanierungen, Umwidmungen und anpassungsfähigen Grundrissen wieder vielfältige Antworten findet. Und da ist weiterhin ein großer Anteil vom Bauen im Bestand, was viele Nutzungen vom Kino über die Museums-Ausweichstätte bis zur Schulergänzung umfasst und auch städtebauliche Reparatur bedeuten kann. Hinzu kommen neugeschaffene Begegnungsorte wie ein Gemeindesporthaus im ländlichen Umfeld, ein neuer Flughafenterminal oder ein Hybrid aus Bürohaus und Unicampus-Gebäude. Dabei sind von scheunenklein bis fabrikgroß alle Mastabssprünge auf der Shortlist vertreten. Weitere Infos unter: dam-preis.de