31.07.2026
Ambiente

Yvonne Engelmann: „Internationale Kontakte entstehen nicht zufällig.“

Unternehmen der Interior- und Möbelbranche sind im Wandel und suchen neue Märkte, neue Zielgruppen und internationale Geschäftsmöglichkeiten. Yvonne Engelmann, Leiterin Ambiente Living & Giving, erklärt, wie die Ambiente ihr Angebot für Interior Design weiterentwickelt.

Frau Engelmann, Interior Looks hat sich als kuratiertes Markenareal für hochwertiges Interior- und Möbeldesign etabliert. Sie haben angekündigt, das Format international weiterzuentwickeln und als Matchmaking-Hub für das globale Projektgeschäft auszubauen. Wie sehen Ihre nächsten Schritte im Segment Interior Design aus? 
Wir denken Interior Design auf der Ambiente konsequent weiter. Im Mittelpunkt steht dabei, den Mehrwert für die internationale Einrichtungs- und Ausstattungsbranche kontinuierlich zu erhöhen. Unternehmen suchen heute neue internationale Geschäftsmöglichkeiten und belastbare Netzwerke. Deshalb bauen wir unsere Angebote für das internationale Objektgeschäft kontinuierlich aus und bündeln sie unter Ambiente Projects. Dazu zählen spezifische Angebote für Architektur und Innenarchitektur ebenso wie Formate, die den persönlichen Austausch und die gezielte Vernetzung fördern. So schaffen wir zusätzliche Anknüpfungspunkte zwischen Herstellern, Handel, Hospitality sowie Architektur und Innenarchitektur und entwickeln die Ambiente Schritt für Schritt zu einem noch stärkeren internationalen Treffpunkt für die Interior- und Designbranche.

Welche Schwerpunkte setzen Sie dabei?
Wir investieren gezielt in Formate, die den Austausch zwischen Herstellern und den relevanten Entscheider*innen fördern. Dazu gehören der Interior Design & Architecture Hub sowie Partnerschaften mit internationalen Netzwerken wie den World Architects – einem internationalen Premium-Netzwerk für Architekt*innen und Building Professionals – und dem European Council of Interior Architects (ECIA). Gemeinsam schaffen wir Formate, die Inspiration, Wissen und konkrete Geschäftsanbahnung miteinander verbinden. Dass dieser Weg auf großes Interesse stößt, zeigt auch die positive Resonanz aus der Branche. Marken wie Bielefelder Werkstätten, Studio Ethnicraft oder Studio Höllental haben ihre Teilnahme bereits bestätigt, Bretz wird sogar erstmals dabei sein. Weitere Informationen dazu folgen – spätestens im Rahmen unserer Pressekonferenz Anfang September. Dann verraten wir auch, wer die oder der Ambiente Designer*in 2027 sein wird.

Sie sprechen von einem stärkeren Fokus auf Vernetzung. Welche Rolle spielt dabei das Matchmaking?
Herausfordernde Zeiten lassen persönliche Begegnungen und die gezielte Vernetzung immer wichtiger werden. Deshalb setzen wir auf kuratiertes Matchmaking, dass Hersteller mit Architekt*innen, Interior Designer*innen, Hospitality-Entscheider*innen und internationalen Einkäufer*innen gezielt zusammenbringt.
Die Ambiente bietet dafür ideale Voraussetzungen. Mit ihrer hohen Internationalität auf Aussteller- und Besucherseite bringt sie Entscheider aus aller Welt in Frankfurt zusammen. Gleichzeitig treffen Aussteller auf eine außergewöhnlich breite Besucherstruktur – von Architektur- und Planungsbüros über Hotelgruppen und Hospitality-Unternehmen bis hin zu führenden Möbel- und Einrichtungshäusern sowie internationalen Handelsunternehmen. Unternehmen wie HPP Architekten, Ippolito Fleitz Group, Marriott International, Hilton, Wayfair oder Harrods stehen exemplarisch für diese Vielfalt. Genau diese Qualität der Kontakte macht kuratiertes Matchmaking heute so wertvoll.

Die nächste Ambiente findet vom 29. Januar bis 2. Februar in Frankfurt am Main statt.
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